Die Pfarre St. Josef in Baden-Leesdorf ist die jüngste der Badener Pfarren - und gerade darin liegt ihre besondere Geschichte. Erst 1987 wurde die neue Kirche geweiht, drei Jahre später entstand die eigenständige Pfarre.Sie liegt in einem Stadtteil, der in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist und ein anderes Bild der traditionsreichen Kurstadt mit ihren Parks, Villen und dem Biedermeier-Flair zeichnet. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der das Motto "Gott ist Dreifaltig Einer!?" hat, steht eine der großen Fragen des christlichen Glaubens: Wie kann Gott zugleich einer und doch dreifaltig sein? In seiner Predigt lädt Mark Eylitz dazu ein, die Dreifaltigkeit nicht nur als theologisches Geheimnis zu betrachten, sondern als lebendige Wirklichkeit, die Gemeinschaft stiftet, Menschen verbindet und Hoffnung schenkt. Der Schlüssel zum besseren Verständnis der Dreifaltigkeit liegt für Mark Eylitz im Gedanken der Beziehung. "Gott tritt nicht einfach in Beziehung mit den Menschen, mit der Welt, er ist Beziehung", so seine Überzeugung. "Ganz konkret in Jesus Christus. Und er rüstet uns aus mit dem Heiligen Geist, dem Band seiner Dreifaltigen Liebe. Damit auch wir in Beziehung treten, Beziehung sind." So könne es gelingen, die Welt zu verwandeln und andere an Gottes Liebe teilhaben zu lassen. Christlicher Glaube bleibe damit nicht auf das persönliche Erleben beschränkt, sondern wirke hinein in das Miteinander der Menschen und in die Welt. Es singt der aus der Pfarre hervorgegangene, junge Chor "Voix & Boyz Célestes" unter der Leitung von Michael Capek, an der Orgel spielt Wofgang Capek. Zudem ist auch das Familienensemble zu hören: Leitung Maria Zeugswetter und Martin Först.